Für Leben auf der Erde ist die Sonne eine unverzichtbare Energiequelle. Die Menge der Sonnenenergie, die unser Planet erhält, übersteigt mehrmals den Energiebedarf der Menschheit. Allein auf das Gebiet der Tschechischen Republik fällt jährlich mehr Energie, als wir verbrauchen können. Unsere Sonne ist nicht nur unendlich, sondern sie ist auch unsere ökologischste Energiequelle. Und das beste daran ist, dass sie kostenlos scheint!
Oft gestellte Fragen:
- Ich besitze ein Grundstück und möchte ein Kraftwerk aufbauen, was muss ich zuerst tun? Wie ist die Vorgehensweise?
- Wie lange ist die Frist der Versorgungsunternehmen für die Abgabe der Stellungnahme zum Anschlussantrag?
- Ich besitze ein Grundstück, an dessen Grenze sich die Trafostation bereits befindet. Kann das Kraftwerk an diese Station angeschlossen werden?
- Welche Art der Einspeisung (Direkteinspeisung / Grüner Bonus) soll gewählt werden und warum? Worin liegen die grundlegenden Unterschiede?
- Ist die Administration beim Betriebn eines PV-Kraftwerks kompliziert?
- Wie lange sind die Erträge des PV-Kraftwerks von der Einkommensteuer befreit?
- Wie werden die Foto-EMK-Zellen und Module hergestellt?
- Was sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Zellen- bzw. Paneltechnologien?
- Worin unterscheidet sich die Amorphzelle/das Amorphpanel von den monokristallinen und polykristallinen Zellen?
- Wie hoch ist die Umsatzsteuer, die ich bei der schlüsselfertigen Realisierung bezahlen muss?
- Muss ich als Stromproduzent meine fachliche Befähigung nachweisen?
- Ist die maximale Leistung des PV-Kraftwerks irgendwie beschränkt?
- Wie ist die Rückvergütung der Investition in das PV-Kraftwerk?
- Was sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Zellen- bzw. Paneltechnologien? Wie hoch sind die Gesamtkosten bei schlüsselfertigen Lieferungen und bei der Einspeisung im Rahmen des Programms „Grüner Bonus“?
- Wie hoch ist der geschätzte jährliche Serviceaufwand?
- Was kostet ungefähr die elektrische Revision des PV-Kraftwerks? Ist es wie bei üblichen Revisionen an Elektroinstallationen?
- Müssen periodische Revisionen vorgenommen werden, und was kosten sie ungefähr?
- Stimmt es, dass der Wechselrichter eine andere Nutzungsdauer hat als die PV-Panele und daher fürher erneuert werden muss?
- Wie ist die übliche Praxis in der Tschechischen Republik was den Schutz des PV-Kraftwerks vor Dieben anbelangt? Werden alle PV-Kraftwerke physisch bewacht?
- Das geplante PV-Kraftwerk wird sich an einer verkehrsintensiven Straße neben der Stadt befinden. Stellt das Sicherheitssystem in einem solchen Fall nicht eine unnötige Geldverschwendung dar?
- Sind die Banken fähig die garantierten Leistungen sicherzustellen, sei es in der Form eines Rücklasses oder in der Form einer Bankgarantie?
- Wie kann die Leistung laufend kontrolliert werden?
Ich besitze ein Grundstück und möchte ein Kraftwerk aufbauen, was muss ich zuerst tun? Wie ist die Vorgehensweise?
Im ersten Schritt muss man feststellen, ob der Raumplan, in welchem sich die Parzelle befindet, den Ausbau eines PV-Kraftwerks (PVK) ermöglicht. Dies geschieht am besten durch einen persönlichen Besuch beim Gemeindeamt. Die Gewerbezonen entsprechen dem PVK-Ausbau. Der nächste Schritt ist die Sicherstellung der Anschlusskapazität an die Versorgungsunternehmen. Dann bleibt nur, die Bauerlaubnis für das Projekt einzuholen (für kleinere Anlagen und Familienhäuser reicht die Gebietszustimmung), und der Bau kann beginnen.
Wie lange ist die Frist der Versorgungsunternehmen für die Abgabe der Stellungnahme zum Anschlussantrag?
Die Standardfrist für die Abgabe der Stellungnahme beträgt 30 Tage, das Versorgungsunternehmen ČEZ hat derzeit eine Frist von 60 Tagen, da das Interesse um Abgabe der Stellungnahme vor dem Jahresende sehr hoch ist. Bei den Installationen an Familienhäusern wird die Stellungnahme meistens innerhalb von 14 Tagen abgegeben.
Ich besitze ein Grundstück, an dessen Grenze sich die Trafostation bereits befindet. Kann das Kraftwerk an diese Station angeschlossen werden?
Im Antrag kann die Bevorzugung der konkreten Trafostation beantragt werden, es kommt allerdings auf das Versorgungsunternehmen an, ob es die bestehende Trafostation als geeignet auswertet. Sonst schlägt es einem eine andere Anschlussstelle mit ausreichender Dimensionierung in der Nähe des geplanten PV-Kraftwerks vor.
Welche Art der Einspeisung (Direkteinspeisung / Grüner Bonus) soll gewählt werden und warum? Worin liegen die grundlegenden Unterschiede?
Bei der Direkteinspeisung muss eine neue Abnahmestelle gebildet werden, was bedeutet, dass eine komplett neue Elektroinstallation von den Foto-EMK-Zellen bis hin zum Haupthausanschlussverteiler erstellt werden muss, die natürlich den unabhängigen Schutz, einen neuen Hauptschutzschalter und Stromzähler umfassen muss. Bei einem Familienhaus mit Garten und Stromzähler an der Grundstücksgrenze (im Zaunpfeiler) sind Aushubarbeiten notwendig.
Weiterhin muss der neue Vertrag mit dem Versorgungsunternehmen abgeschlossen werden, der Kunde muss eine neue Kundennummer erhalten. Bei der Errichtung muss man mit der Anschlussgebühr rechnen.
Bei der Direkteinspeisung wird der Preis für 20 Jahre mit alljährlicher Erhöhung um 2 – 4 % (Index der Gewerbeinflation) fixiert.
Bei der Wahl des Grünen Bonus (ZB) verbrauchen Sie die erzeugte Energie selbst, was der ursprüngliche Sinn dieser Installationen ist – selbst herstellen und von den Versorgern unabhängig sein. Es wird keine neue Abnahmestelle errichtet, der Einspeisepreis liegt momentan bei ca. 90 % der fixen Einspeisepreise. Der niedrigere Preis ist allerdings dadurch kompensiert, dass Sie Ihre Abnahme aus dem Versorgungsnetz mit der hergestellten Energie reduzieren. Im Endeffekt ist der Grüne Bonus in den meisten Fällen günstiger. Um richtige Unabhängigkeit geht es dabei aber nicht – von der Sicht des Stromersatzes bei Netzausfall muss das PV-Kraftwerk auch automatisch abgeschaltet werden. Dies ist wegen der Sicherheit der Instandsetzungsarbeiten an den Versorgungsnetzen, wo die Hauptschalter des Versorgungsnetzes zwar ausgeschaltet würden, die PV-Kraftwerke jedoch weiterhin Strom ins Netz eingespeist hätten. Die Höhe des Grünen Bonus wird jedes Jahr durch Verlautbarung der Energetischen Regulierungsbehörde festgelegt.
Ist die Administration beim Betriebn eines PV-Kraftwerks kompliziert?
Beim Betrieb eines PV-Kraftwerks wird die Rechnung an das Versorgungsunternehmen im Einzugsgebiet monatlich geschickt. Darüber hinaus wird der Produktionsbericht an die Energetische Regulierungsbehörde (ERU) versendet, in dem die Leistung für die einzelnen Perioden, die Netzeinspeisung, die Netzabnahme u. ä. aufgeführt werden.
Wie lange sind die Erträge des PV-Kraftwerks von der Einkommensteuer befreit?
Nach fünf Jahren, die nach dem Jahr der Inbetriebnahme des PV-Kraftwerks folgen, enden die Einkommensteuerferien.
Wie werden die Foto-EMK-Zellen und Module hergestellt?
Das Ausgangsmaterial, aus dem die Solarzellen hergestellt werden, ist Quarzsand. Der Quarzsand wird in einem speziellen Verfahren gereinigt und zum Monokristall- oder Polykristall-Silizium weiter verarbeitet.
Bei den monokristallinen Zellen wird das Tiegelziehverfahren aus dem Schmelzbad angewendet. Der Kristall wird in Siliziumschmelzbad eingetaucht. Das flüssige Silizium mit identischer Gitterstruktur bindet sich an das Kristallgitter des eingetauchten Kristalls, während er aus dem Schmelzbad langsam herausgezogen wird. So werden über 1 Meter lange Siliziumstäbe mit dem Durchmesser von 12 und mehr Zentimetern hergestellt. Bei den polykristallinen Zellen wird das heiße Silizium in Stabform abgegossen und langsam abgekühlt. Anschließend werden die (poly- oder monokristallinen) Stäbe mit einer Drahtsäge auf 0,16 mm dicke Platten geschnitten. Jede Platte wird geschliffen, mit Diffusion wird dann der großflächige P-N-Übergang erzeugt. Dann folgt das Aufrauen der Oberfläche durch Ätzen, so wird die Pyramidenstruktur – der reflexmindernde Belag – hergestellt. Der Halbleiterübergang P-N generiert bei Belichtung elektrische Energie, die mit Hilfe des aufgedruckten leitfähigen Sammelschienennetzes auf der Sichtseite der Zelle (Kammstruktur) und des zusammenhängenden Aluminiumkontaktes auf der Rückseite der Quarzscheibe abgeleitet wird.
Alle hergestellten Foto-EMK-Zellen werden getestet und sortiert, mithilfe von Flachdraht in Serie verbunden und unter Hartglas in EVA Material laminiert. Nach dem hermetisch dichten Anschluss der Durchschaltdose mit Überbrückungsdioden wird die eigentliche Produktion beendet, der letzte Schritt sind die Endinspektion und Prüfungen aller Panele.
Was sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Zellen- bzw. Paneltechnologien?
Von der Sicht der Anwendung gibt es keinen Unterschied zwischen dem Panel aus monokristallinen und dem Panel aus polykristallinen Silizium. Die einzelnen Monokristall-Zellen sind im Vergleich zu den Polykristall-Zellen wirksamer, füllen die Panelfläche allerdings nicht völlig aus. Die Flächenleistung ist daher gleich, es gibt auch keinen Unterschied in der Nutzungsdauer sowie im Leistungsabfall im Verlauf der Zeit. Der Preis pro Leistungseinheit ist bei den Phonosolar-Panelen gleich.
Häufig hört man die Meinung, die polykristallinen Panele würden auf das Diffusionslicht besser reagieren. Dieser Mythos ist als Folge der Verwechslung des polykristallinen Panels mit dem Amorphpanel (dünnschichtig) entstanden.
Die Nanotechnologie ähnelt mehr der Thin-Film-Herstellung und hat mit der Produktion der Mono- oder Polykristalle nichts zu tun.
Momentan (und zwar seit mehreren Jahren) stehen nur Labormuster zur Verfügung.
Worin unterscheidet sich die Amorphzelle/das Amorphpanel von den monokristallinen und polykristallinen Zellen?
Im Vergleich zu den klassischen Technologien (Monokristall- und Polykristallpanele) wird der Strom in der dünnen aufgedampften Schicht von Silizium und weiteren Metallen generiert. Die Wirkung dieser Zellen ist wesentlich niedriger – 5 bis 10 %, nach der Inbetriebnahme fällt die Leistung im Vergleich zu den Mono- und Polykristallzellen schneller ab. Die Amorphzellen sind gegenüber den klassischen Zellen günstiger, für die gleiche installierte Leistung wird allerdings ungefähr doppelt so viel Fläche benötigt. Sie können daher nur dort zum Einsatz kommen, wo der Investor räumlich nicht beschränkt ist.
Wie hoch ist die Umsatzsteuer, die ich bei der schlüsselfertigen Realisierung bezahlen muss?
Auch bei der schlüsselfertigen Realisierung muss der volle USt.-Satz abgeführt werden, der zum Zeitpunkt der Baurealisierung gilt. Für das Jahr 2009 folglich 19 %, für das Jahr 2010 20 % Umsatzsteuer. Eine Ausnahme stellen nicht kollaudierte Sozialwohnhäuser (Wohnfläche bis 350 m2) dar, wo der Umsatzsteuersatz 9 % (für das Jahr 2009), bzw. 10 % (für das Jahr 2010) beträgt.
Muss ich als Stromproduzent meine fachliche Befähigung nachweisen?
Die fachliche Befähigung des verantwortlichen Vertreters muss für die Stromerzeugung bis zur installierten Leistung von 20 kW nicht nachgewiesen werden:
- Die natürliche Person muss die fachliche Befähigung haben. Ist es nicht der Fall, muss sie einen verantwortlichen Vertreter bestellen.
- Die juristische Person muss den verantwortlichen Vertreter immer bestellen.
Für die natürliche Person zeichnet der Antragsteller selbst, für die juristische Person das statutarische Organ.
Falls der Antragsteller keine Registernummer hat, wird ihm die Energetische Regulierungsbehörde diese Nummer auf seinen Antrag erteilen.
Ist die maximale Leistung des PV-Kraftwerks irgendwie beschränkt?
Die maximale Kraftwerksleistung ist (neben der Grundstücksfläche und den Finanzen) mit der Netzkapazität in der geplanten Lokalität, bzw. mit der Entfernung vom Einspeisepunkt für das PV-Kraftwerk beschränkt. Wenn der Einspeisepunkt vom geplanten Produktionsort zu weit entfernt ist, wird der Gesamtpreis teurer und das Kraftwerk kann nicht rentabel werden. Der Ausbau von Stromproduktionsstätten mit der gesamten installierten Leistung von 30 MW und mehr ist nur aufgrund der staatlichen Autorisierung möglich, über derer Erteilung das Ministerium entscheidet.
Das Ministerium ist in den Sachen der Erteilung von Autorisierungen für den Ausbau von Stromproduktionsstätten Teilnehmer am Gebietsverfahren und das betroffene staatliche Organ im Bauverfahren gemäß der Sonderrechtsvorschrift.
Wie ist die Rückvergütung der Investition in das PV-Kraftwerk?
Die Rückvergütungsdauer beträgt 7 – 12 Jahre, abhängig von der Platzierung des Kraftwerks, von der Belichtung (= Wetter), von der südlichen Orientierung, Qualität der angewendeten Komponenten, von der Art und Weise des physischen Schutzes des PV-Kraftwerks und von der Finanzierungsmethode.
Was sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Zellen- bzw. Paneltechnologien? Wie hoch sind die Gesamtkosten bei schlüsselfertigen Lieferungen und bei der Einspeisung im Rahmen des Programms „Grüner Bonus“?
Die für den Ausbau eines PV-Kraftwerks akzeptable Mindestleistung, die wirtschaftlich und baulich sinnvoll ist, beträgt 2 kWp und mehr. Es handelt sich um eine Investition von ca. 200.000 CZK. Die Größe des PV-Kraftwerks hängt von der Summe ab, die der Bauherr investieren möchte. Weiterhin ist die Grundstücks- oder Dachfläche für die PV-Anlage wichtig, denn von dieser Kenngröße hängt der Endpreis des PV-Kraftwerks ab.
Wie hoch ist der geschätzte jährliche Serviceaufwand?
Bei kleineren Dachanlagen (bis 10 kW) rechnet man mit keinem Serviceaufwand, bei größeren Anlagen wird der Servicevertrag unterzeichnet, der für die konkrete Anlage erstellt wird.
Was kostet ungefähr die elektrische Revision des PV-Kraftwerks? Ist es wie bei üblichen Revisionen an Elektroinstallationen?
Ja, die Revision und die Bescheinigung kann jeder Revisionstechniker mit rundem Dienstsiegel durchführen und ausstellen, die Revision kostet bis zu 3 Tsd. CZK.
Müssen periodische Revisionen vorgenommen werden, und was kosten sie ungefähr?
Periodische Revisionen müssen nicht durchgeführt werden.
Stimmt es, dass der Wechselrichter eine andere Nutzungsdauer hat als die PV-Panele und daher fürher erneuert werden muss?
Der Wandler oder Invertor ist eine hochwertige elektronische Einrichtung, die mit Garantie geliefert wird. Die Garantiefrist kann (gemäß Angebot des Lieferanten) über den üblichen Rahmen erweitert werden, wenn es der Inhaber des PV-Kraftwerks wünscht. Der Austausch wird im Rahmen der Garantiefrist bei Top-Unternehmen ca. innerhalb von 24 Stunden vorgenommen, es wird Stück für Stück ausgetauscht, wenn keine mechanische Beschädigung sichtbar ist oder wenn kein unsachgemäßer Eingriff in die Einrichtung gemacht wurde. Generell wird die Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren angeführt, abhängig vom Hersteller, von der eingesetzten Technologie und der richtigen Dimensionierung des Wandlers im Bezug auf die Leistung der PV-Tafeln, was die Nutzungsdauer deutlich beeinflussen kann. Im Hinblick auf den ständig geringeren Preis der normalen Elektronik und das ansteigende Interesse an dieser Technologie setzt man voraus, dass der neue Wandler für das PV-Kraftwerk, das zum Beispiel zehn Jahre lang im Betrieb ist, mit Rücksicht auf die technische Entwicklung eine wesentlich bessere, zuverlässigere und preisgünstigere Einrichtung sein wird (oder der gleiche Typ wird – solange er noch gefertigt wird – wesentlich weniger kosten). Die Wandler in den Kraftwerken in den USA bleiben auch mehrere Dutzende Jahre im Betrieb. Wichtig sind immer die fachgemäße Montage, der Entwurf der Systembauteile und ihre Eingangsqualität. Das billigste System muss nicht immer die beste Wahl sein, der höchste Preis ist nicht automatisch Garantie der höchsten Qualität.
Wie ist die übliche Praxis in der Tschechischen Republik was den Schutz des PV-Kraftwerks vor Dieben anbelangt? Werden alle PV-Kraftwerke physisch bewacht?
Es kommt auf den Inhaber des PV-Kraftwerks an, wie und ob er sich entschließt das Objekt zu sichern. Die am häufigsten genutzte Lösung ist der Einsatz des Kamerasystems und der Bewegungssensoren, eventuell menschliche Objektbewachung in Kombination mit dem Kamerasystem. Es empfiehlt sich nicht das PV-Kraftwerk im Feld ohne Bewachung zu betreiben, weil der Wert des Kraftwerks sehr hoch ist (Dutzende Millionen). Wenn die Anlage in Industriehallen gebaut wird, kommt das an PCO angeschlossene Kamerasystem am häufigsten zum Einsatz.
Das geplante PV-Kraftwerk wird sich an einer verkehrsintensiven Straße neben der Stadt befinden. Stellt das Sicherheitssystem in einem solchen Fall nicht eine unnötige Geldverschwendung dar?
Die Entscheidung liegt immer beim Investor, die Vorstellung der Sicherheit in der Umgebung einer verkehrsintensiven Straße ist illusorisch (insbesondere in der Nacht). Der Preis des Diebstahlschutzes ist im Rahmen der ganzen Investition unerheblich.
Sind die Banken fähig die garantierten Leistungen sicherzustellen, sei es in der Form eines Rücklasses oder in der Form einer Bankgarantie?
Diese Variante bieten wir momentan nicht an.
Wie kann die Leistung laufend kontrolliert werden?
Die Kontrolle der Produktion des PV-Kraftwerks kann im Ausmaß der grundlegenden Kennzahlen (Tagesleistung, Sofortleistung, seit der Inbetriebnahme des PV-Kraftwerks insgesamt erzeugte Energiemenge, String-Spannung) kann direkt am Display des Wandlers erfolgen. Diese Einrichtung ist das Gehirn des Kraftwerks und kann mit hoher Wirkung (bis 98 %) den Gleichstrom von den Panelen in Wechselstrom für das Netz umwandeln. Diese Einrichtung sorgt für die Netzeinspeisung, die Abtrennung des PV-Kraftwerks, verarbeitet Auswertungen und ermöglicht die beste Nutzung des erzeugten Stroms aus den PV-Panelen unter den aktuellen Bedingungen. Eine Alternative ist die Anlage zur drahtlosen Parametermessung des PV-Kraftwerks, bei der wesentlich mehr Daten verfügbar sind als bei der Ablesung direkt vom Wandler. Außerdem kann diese Anlage an PC und Internet angeschlossen werden. Die Auswertungen sowie Datenverarbeitung können dann auf deutlich höherem Niveau erfolgen. Anlagen, die es ermöglichen (zum Beispiel Sunny Beam vom weltweit bekannten Hersteller SMA) bietet noch einen großen Vorteil: Die Investoren installieren sie dorthin, wo es aus Montage-Sicht günstig ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass es eine gute Stelle für die eventuelle tägliche Datenablesung wäre (laut Interesse des Inhabers des PV-Kraftwerks). Der Invertor im Dachgeschoss ist zwar aus Montage-Sicht sehr vorteilhaft, nicht jedoch was den Zugang zum Display betrifft. Am Display üblicher Invertoren kann die Tagesleistung abgelesen werden, die Leistungshistorie ist aber nicht verfügbar, genauso wie zum Beispiel die Tagesleistungskurve. Dies alles ermöglicht der drahtlose Datalogger.












